Diese Risiken bieten Foto Apps

In einem anderen Text ging es um die Gründe der Nutzung dieser Foto Apps, wie zum Beispiel Instagram oder Snapchat. Dort wurde beschrieben, dass es oft Eltern sind, die die Schnappschüsse ihrer Kinder veröffentlichen. Das an sich ist kein Problem, zumindest nicht auf dem ersten Blick. Be genauerer Überlegung zeigt sich aber sehr wohl ein Problem. Dieses und weitere Risiken werden in diesem Text besprochen.

Viele kranke Personen durchforsten soziale Netzwerke

SmartphoneDie Anmeldung in einem sozialen Netzwerk verläuft normalerweise ohne Probleme. Alles, was man dafür braucht ist eine E – Mail – Adresse, ein Passwort und schon kann es losgehen. Instagram lässt sich, in Teilen, sogar dann steuern, wenn gar kein Smartphone vorhanden ist.

Leider machen sich diese Umstände auch immer häufiger Personen zu eigen, die keine guten Absichten haben. So schrecklich es ist, aber die Schnappschüsse von kleinen Kindern können von Pädophilen gesehen werden. Dieser Umstand allein ist grauenhaft, aber leider ist er anscheinend nicht jedem jungen Elternteil bekannt, denn sonst, würden wohl kaum so viele Fotos von kleinen Kindern auf den Plattformen zu finden sein.

Die Foto Apps können das Selbstbild gefährden

Depressive PersonStellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie wohnen in einer Stadt und sind arbeitslos, sie haben nicht viel Geld und müssen aber ihre Kinder ernähren, versuchen ihnen die Wünsche zu erfüllen und außerdem müssen sie auch noch sparen für die Klassenfahrt beziehungsweise den Kindergeburtstagen. Mit anderen Worten: Das Geld ist nicht grade in Hülle und Fülle vorhanden.

In ihrer Mittagspause scrollen Sie dann durch Ihren Feed und sehen Fotos von jungen Menschen, die mit dicken Autos protzen und teure Schnapsflaschen im Club trinken. Außerdem sehen Sie Personen, die sich an einem wunderschönen Strand befinden und Sie sitzen in Ihrer kleinen Küche im verregneten Deutschland, und fragen sich, was sie eigentlich falsch gemacht haben.

Nun, es ist nicht Ihre Schuld, dass Sie keinen Urlaub machen können oder nicht über die Ressourcen verfügen, um ein teures Auto zu kaufen, zumindest oft nicht. Auf der anderen Seite können diese Posts an Ihrem Selbstwertgefühl nagen und dazu führen, dass Sie sich schlecht fühlen.

Sie können auch süchtig machen

Letztlich können diese Apps auch süchtig machen. Zurzeit gibt es dafür wohl noch keinen Beleg, aber es ist sicherlich keine allzu steile These, dass diese Apps ein gewisses Suchtpotenzial haben, dass dazu führen kann, dass sie öfters gebraucht werden, als sie eigentlich gebraucht werden sollten. Diese Über Nutzung kann dann dazu führen, dass Sie wichtige Aufgaben nicht erledigen und so sich Ihre To – Do Liste stets erweitert, aber niemals kürzer wird. Auch das vernachlässigen von Freunden, Bekannten oder Verwandten kann aus einer Über – Nutzung resultieren. Sie sind also mit Vorsicht zu genießen.

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