Foto Apps und Schlafprobleme – Wie passt das zusammen?

Apps sind in der Forschung noch kein allzu großes Thema. Aber es muss nicht immer der empirische Versuch sein, um zu beschreiben, dass eine Technik auch negative Auswirkungen auf eine Person hat. So lässt sich bei vielen Jugendlichen ein Trend beobachten, der gesundheitlich nicht gut ist und auf Dauer wohl auch enormen Schaden anrichten kann.

Immer mehr Jugendliche sind übermüdet in der Schule

Depressive PersonIn der Schule gilt es Leistung zu bringen, idealerweise nicht nur, wenn eine Klausur ansteht, sondern auch dann, wenn es ein ganz normaler Dienstag ist und sechs normale Schulstunden auf dem Programm stehen. Allerdings haben viele Schüler Probleme mit dem Letzteren. Denn, sie verbringen sehr viel Zeit auf den Foto Apps, die Zeit, die sie eigentlich zum Schlafen brauchen würden. Aber woran liegt das?

Nun, stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Sie liegen zu Hause in Ihrem Bett und nutzen Ihr Tablet. Na kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Damit sind Sie gewiss nicht alleine. Auch Jugendlichen geht es ähnlich, ob Tablet oder Smartphone eines dieser Geräte findet sich sicherlich in den Betten wieder. Das alleine erklärt die häufige Nutzung aber noch nicht ganz. Denn dazu kommt auch der psychologische Reiz ständig neuen Input zu bekommen. Unser Gehirn freut sich über stets neuen Input und die Foto Apps liefern genau diesen Input. Es gibt unzählige Hashtags, die man erkunden kann, viele Freunde, die ihre Stories über die Apps verbreiten und so weiter. Kein Wunder, dass man dabei nicht zur Ruhe kommt.

Die Folgen können sehr ernst sein

Müder SchülerEine kurze Nacht hat wohl jeder schon einmal gehabt. Am nächsten Tag ist man oft etwas gereizt, man hat Augenringe und auch die Konzentration ist nicht die aller beste. Das an sich ist kein großes Problem, unser Körper kann so etwas, wenn es mal passiert, gut wegstecken. Es kann aber zu einem Problem werden, wenn es häufig passiert. Wer also durch seinen Feed scrollt und stattdessen auf die Nachtruhe verzichtet und das mehrmals in der Woche hat wohl bald ein paar Augenringe in seinem Kleiderschrank. Außerdem kann die schulische Leistung dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden.

Die Frage, die sich hier stellt, ist: Warum verzichten Menschen auf gute Leistungen und Wohlbefinden und geben sich stattdessen den Apps her? Nun, das kann man wohl nicht global beantworten. Aber, man kann dafür sorgen, dass einem diese negativen Auswirkungen erspart bleiben. So kann man mit sich selbst vereinbaren, dass das Smartphone nicht mehr neben dem Bett oder ins Bett genommen wird. Dann wird es auch schwerer sich ihrer Nutzung hinzugeben, oder stehen Sie gerne auf, wenn Sie einmal im Bett liegen? Wohl eher nicht. Dieser Text hat gezeigt, dass die Foto Apps nicht nur positive Effekte mit sich bringen, sondern auch negative Folgen haben können.

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Diese Risiken bieten Foto Apps

In einem anderen Text ging es um die Gründe der Nutzung dieser Foto Apps, wie zum Beispiel Instagram oder Snapchat. Dort wurde beschrieben, dass es oft Eltern sind, die die Schnappschüsse ihrer Kinder veröffentlichen. Das an sich ist kein Problem, zumindest nicht auf dem ersten Blick. Be genauerer Überlegung zeigt sich aber sehr wohl ein Problem. Dieses und weitere Risiken werden in diesem Text besprochen.

Viele kranke Personen durchforsten soziale Netzwerke

SmartphoneDie Anmeldung in einem sozialen Netzwerk verläuft normalerweise ohne Probleme. Alles, was man dafür braucht ist eine E – Mail – Adresse, ein Passwort und schon kann es losgehen. Instagram lässt sich, in Teilen, sogar dann steuern, wenn gar kein Smartphone vorhanden ist.

Leider machen sich diese Umstände auch immer häufiger Personen zu eigen, die keine guten Absichten haben. So schrecklich es ist, aber die Schnappschüsse von kleinen Kindern können von Pädophilen gesehen werden. Dieser Umstand allein ist grauenhaft, aber leider ist er anscheinend nicht jedem jungen Elternteil bekannt, denn sonst, würden wohl kaum so viele Fotos von kleinen Kindern auf den Plattformen zu finden sein.

Die Foto Apps können das Selbstbild gefährden

Depressive PersonStellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie wohnen in einer Stadt und sind arbeitslos, sie haben nicht viel Geld und müssen aber ihre Kinder ernähren, versuchen ihnen die Wünsche zu erfüllen und außerdem müssen sie auch noch sparen für die Klassenfahrt beziehungsweise den Kindergeburtstagen. Mit anderen Worten: Das Geld ist nicht grade in Hülle und Fülle vorhanden.

In ihrer Mittagspause scrollen Sie dann durch Ihren Feed und sehen Fotos von jungen Menschen, die mit dicken Autos protzen und teure Schnapsflaschen im Club trinken. Außerdem sehen Sie Personen, die sich an einem wunderschönen Strand befinden und Sie sitzen in Ihrer kleinen Küche im verregneten Deutschland, und fragen sich, was sie eigentlich falsch gemacht haben.

Nun, es ist nicht Ihre Schuld, dass Sie keinen Urlaub machen können oder nicht über die Ressourcen verfügen, um ein teures Auto zu kaufen, zumindest oft nicht. Auf der anderen Seite können diese Posts an Ihrem Selbstwertgefühl nagen und dazu führen, dass Sie sich schlecht fühlen.

Sie können auch süchtig machen

Letztlich können diese Apps auch süchtig machen. Zurzeit gibt es dafür wohl noch keinen Beleg, aber es ist sicherlich keine allzu steile These, dass diese Apps ein gewisses Suchtpotenzial haben, dass dazu führen kann, dass sie öfters gebraucht werden, als sie eigentlich gebraucht werden sollten. Diese Über Nutzung kann dann dazu führen, dass Sie wichtige Aufgaben nicht erledigen und so sich Ihre To – Do Liste stets erweitert, aber niemals kürzer wird. Auch das vernachlässigen von Freunden, Bekannten oder Verwandten kann aus einer Über – Nutzung resultieren. Sie sind also mit Vorsicht zu genießen.

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